+49 (0) 208 / 87 45 30 - info@kinderinrio.de

Kinder in Rio Blog

Polizeigewalt in Rios Favelas

Ein Jahr vor den olympischen Spielen hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einen Bericht zur steigenden Polizeigewalt in den Favelas von Rio de Janeiro veröffentlicht. In den letzten fünf Jahren sollen insgesamt 1.519 Menschen durch Polizisten getötet worden sein.

Dies geht aus dem aktuellen Amnesty-Bericht "You killed my son: Killings by military police in Rio de Janeiro" hervor. In der Praxis werden solche Fälle oft als „Widerstand mit Todesfolge“ registriert und es folgen keine unabhängigen Ermittlungen. Der sogenannte „Krieg gegen die Drogen“ wird dabei als Hauptargument für das Vorgehen von der Polizei genannt. "Rio de Janeiro hat zwei Gesichter: Auf der einen Seite führt die Stadt der Welt Glanz und Glamour vor, auf der anderen Seite ist sie geprägt von repressiven Polizeieinsätzen, bei denen gezielt eine ganz bestimmte Gesellschaftsgruppe ins Visier genommen wird", so Atila Roque, Direktor von Amnesty International in Brasilien.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema hier: Beitrag - Polizeigewalt in Rios Favelas - amnesty.de

Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an

Kinder in Rio e.V.

Der Kinder in Rio e.V. setzt sich für die Rechte und Zukunft von Kindern, Jugendlichen und deren Familien im Bundesstaat Rio de Janeiro ein.

Kontaktdaten

Adresse:
Brücktorstraße 139a, 46047 Oberhausen
Telefon: +49 (0) 208 / 87 45 30
Telefax: +49 (0) 208 / 87 10 80
E-Mail: info@kinderinrio.de

Spendenkonten

Pax Bank eG
BIC: GENODED1PAX
IBAN: DE27 3706 0193 0000 8558 55

Bank im Bistum Essen
BIC: GENODED1BBE
IBAN: DE69 3606 0295 0000 0282 82

Transparenz